Der Nikolaus bringt den Song Slam Jahres-Sieg

Archivbild aus Zeiten, als beide noch jung und hübsch waren: alex sebastian und Michi Marchner

Am Donnerstag, 6. Dezember ist nicht nur Nikolaus: Im Theater Drehleier ist wieder Song Slam Finale. Und zwar unseres und eures! Da geht es wieder richtig um was, denn die Finalistinnen und Finalisten spielen erneut um einen Aufnahmetag in den Weltraumstudios, einen Auftritt bei Munich Rocks im Ampere und 150 EUR vom Musikhaus Thomann.

Als Nikolausüberraschung vertritt Michi Marchner an diesem Abend Michi Bohlmann, der just an diesem Termin anderswo selbst um einen Preis spielt. Wir freuen uns schon sakrisch und feiern Michi Bohlmann dann hoffentlich im Januar.

Seid live dabei und stimmt mit ab, wer die Preise abräumen soll.
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Und hier sind die Finalisten 2018:

David Husz

Der Poet aus Ungarn, der genauso perfekt deutsch spricht, wie er englisch singt und dessen Lieder, „so smooth in die Gehörgänge gleiten, wie das Otoskop beim Ohrenarzt“, sang bei den #open 50 am 6. Oktober von einem sinkenden Schiff und tauchte prompt als Gewinner des Abends wieder auf. Sein außergewöhnlicher Musikstil, mit E-Gitarre und mithilfe einer Loopstation, dazu sein angenehmer Sprechgesang überzeugte das Publikum. In seiner Zugabe am Schluss überraschte er noch am Piano, mit einem improvisierten Song, nicht von, sondern über Freddy Mercury. (Text: Joachim Mack)

Max Ashner

Max Ashner kam im Februar mit großem Gepäck in der S-Bahn: seine Ovation Gitarre und einen Karton mit CDs. Seine letzte CD wurde in L.A. und München aufgenommen. Nach zwei Beweisen seiner seriösen Songwriterkunst wurde als Zustupf das Kufsteinlied angestimmt, denn in L.A. gilt Max als Held der amerikanischen Oktoberfeste. Und man glaubt es nicht, das Publikum sang mit. Am Ende hat es Max jedenfalls nicht geschadet. Und die Schuhe durfte er auch behalten. (Text: Henning Hansen)

CAT

Die letzte Teilnehmerin des Jahres 2018 brach im November einige MuSoC-Rekorde. Gerade (erst) 16 Jahre alt hat CAT doch seit sie (erst) 2017 aktiv mit der Musik angefangen hat (schon) 11 Songs im Repertoire. Lässig-unbekümmert brachte sie uns als erstes einen Song zum Besten, der “heute erst fertig geworden ist” und in dem es um Engel ging. Der zweite rief dann auf zum Kampf für die eigenen Träume. Und das alles auf Englisch und vor allem auch arrangiert wie goßer Pop. Und wenn die Songproduktion so weiter geht, sind ab Mitte nächsten Jahres abendfüllende Konzerte drin. Das Publikum jedenfalls schloss CAT komplett ins Herz. Trotz zweitem Platz erkämpfte sich die Sängerin über die Jahresgesamtpunktewertung die Finalteilnahme. (Text: Henning Hansen)

Manuel Winhart

Mit knappem Vorsprung gewann am 12. Mai Manuel Winhart. Musikstudent im Fach Jazz. Er überzeugte mit deutschsprachigem Gesang, virtuos begleitet mit Gitarre und Mundharmonika. Applaus, Applaus, Applaus.. (Text: Joachim Mack)

Elle A.

Elle A. begeisterte das Drehleier-Publikum im Januar mit ihrer kraft- und dennoch sehr gefühlvollen Stimme. Die hübsche dunkelhaarige Sängerin begleitete sich selbst gekonnt am Piano und präsentierte – neben eigenen englischsprachigen Songs wie beispielsweise „Ten Hours“ – auch ein schönes Cover des Songs “Valerie“ (im Original von „The Zutons“, bekannt u.a. durch das Cover von „Amy Winehouse) – dabei hingen ihr die Zuschauer in der Vorrunde und auch im Finale mucksmäuschenstill an den Lippen. (Text: Sonja Zajontz)

Cindy Marietta

Diese hübsche und zierliche junge April-Siegerin, die unter ihrem langen Wuschelpony quasi zu verschwinden scheint, bringt ihre Kunst eigentlich als Straßenmusikerin unter die Leute. Vermutlich werden wir sie ab sofort auf der ein oder anderen Bühne erwischen denn mit ihrer unerwartet kräftigen, vielseitigen Stimme hatte sie uns sofort gefangen. Neben eigenen, englischen Texten, schenkte sich uns auch die Cover-Songs „Free Fallin“ und wunderschön und herzergreifend: „Wish you were here“ von Pink Floyd. (Text: Nadine Reißig)

Flying Wild

Ein Doppelpack, das es immer wieder probiert, ja fast schon „Gewohnheits-Slammer“ in der Drehleier ist und sich dabei stetig steigert ist Flying Wild. Sie begeisterten das Publikum im April mit – wie sie es selbst bezeichnen – „undefiniertem Noise-Floor“ aus Gitarre und Didgeridoo. Damit versuchten die beiden eine komplette Band zu stellen. Sehr gelungener Acoustic-Rock mit witzigen, englischen Texten. Tosender Applaus und den zweiten Platz für Flying Wild, der für den Finaleinzug reichte. (Text: Joachim Mack)

Enzian Music

Mit lauten und leisen Tönen, mal rockig mal sanft interpretiert, überzeugte der Januar-Zweite, Tobi Enzl alias „Enzian Music“. Mit seiner Akustik-Gitarre präsentierte er z.B. die eingängige Eigenkomposition „Vermissen“, aber auch eine rockige Nummer, in dem er Amor humorvoll als “blöden Sack“ bezeichnet, weil er scheinbar mit seinen Diensten nicht ganz so zufrieden war. Und so blieb ihm am Ende nur eins zu sagen: „Zum Glück bin ich verliebt in die Musik“. (Text: Sonja Zajontz)


#guest: Beier & Hang

Beier & Hang sind zurück! Neuer, besser, beklOptimiert.  Nach dem ersten Erfolgsprogramm „Schmutzige Wäsche“ präsentieren „die jungen Rockstars der Kabarett-Szene“ (SWR) Auszüge aus ihrer neuen Show: „BeklOptimierung – Lebst du noch oder funktionierst du schon?“ Mehr lesen…


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